Medien: Sinnfreie inflationäre Zwangsverwendung. Mutmaßlich.

„Millionen
mutmaßlicher Fernsehzuschauer sahen in der
mutmaßlichen Live-Übertragung des
mutmaßlichen Senders den
mutmaßlichen Täter mit an die
mutmaßliche Schläfe der
mutmaßlichen Geisel gehaltener
mutmaßlicher Pistole aus dem
mutmaßlichen Bankgebäude kommen.“

Mutmaßliche Anmerkung:

„Aufgrund eines zum
mutmaßlichen Tatzeitpunkt zufällig am
mutmaßlichen Tatort befindlichen
mutmaßlichen Journalisten und Fotografen erschien
mutmaßlich noch am gleichen Abend in der
mutmaßlichen Abendausgabe der
mutmaßlichen Tageszeitung ein
mutmaßlicher Artikel.“

Amen!

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„Personal Jesus“ (…aus der Reihe „PatMan goes music“)

 

Die Nummer Vier in der Reihe

„PatMan goes music – Me, myself & I …and guitar“

ist heute der Titel:

🎶  „PERSONAL JESUS“  🎶  🎸 .           . 

…geschrieben von Depeche Mode (bzw. deren SängerMartin Gore).

Auch bei diesem Song wurde ich inspiriert von der Version des großartigen
Johnny Cash; erschienen auf dem letzten, zu seinen Lebzeiten veröffentlichten
Album „American IV: The Man Comes Around.“

.
Gitarre: Takamine EF341SC
Mikrophon: Brauner Valvet

 

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„HURT“ (…aus der Reihe „PatMan goes music“)

 

Zum Ostermontag geht es in der Reihe

„PatMan goes music – Me, myself & I …and guitar“

heute weiter mit:

🎶 „HURT“ 🎶 🎸          .

…geschrieben von Trent Reznor (Nine Inch Nails).

Ich wurde inspiriert von der Version des großartigen Mr. Johnny Cash,
der Himmel hab ihn selig.

.
Gitarre: Takamine EF341SC
Mikrophon: Brauner Valvet

Es folgen noch weitere Songs…

Mögen sich Eure Cholesterinwerte ob der vielen Ostereier im Rahmen bewegen. 😉

 

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„Black Is The Color“ (…aus der Reihe „PatMan goes music“)

 

In der Reihe

„PatMan goes music – Me, myself & I …and guitar“

geht es heute weiter mit:

🎶 „BLACK IS THE COLOR“ 🎶 🎸  

…einem traditionellen Folk Song mit Ursprung in Schottland.

Ich wurde inspiriert von einer Version des großartigen irischen Singer/Songwriters Christy Moore.

.
Gitarre: Takamine EF341SC
Mikrophon: Brauner Valvet

Es folgen noch weitere Songs…

 

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„Galway Bay“ (…aus der Reihe „PatMan goes music“)

Es hat mich mal wieder überkommen… also, ähm… ich meine musikalisch…

„PatMan goes music – Me, myself & I …and guitar“

Und es beginnt heute mit dem Song:

🎶 „GALWAY BAY“ 🎶 🎸             ☘️

…geschrieben von Arthur Colahan (1884 – 1952); bekannt geworden durch Bing Crosby.

Ich für meinen Teil wurde inspiriert von einer Version des großartigen Johnny Cash.

.
Gitarre: Takamine EF341SC
Mikrophon: Brauner Valvet

Es folgen noch weitere Songs…
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Gesellschaft, Politik, Kriminalität, Sicherheit, Integration – etc

Zuerst einmal… ich bin böse.

…also, zumindest gehe ich einmal davon aus, in den Augen einiger Zeitgenossen böse zu sein. Warum? Weil ich nicht nur Positives in Worte fasse, sondern auch Negatives – oder anders formuliert: kommuniziere ich generell nicht nur was mir ge-, sondern auch, was mir mißfällt.

„Kritik“ im Generellen ist entgegen einer mir häufig im Leben begegneten Missinterpretation nicht per se negativ; sie kann genauso positiv sein – und
im besten Falle ist sie konstruktiv.

Doch ungeachtet dieser drei Möglichkeiten sollte sie in jedem Falle immer ehrlich sein!

So lautet beispielsweise auch eine meiner eigenen Aufforderungen in puncto Kritik an mir und meiner (auch künstlerischen) Arbeit ebenfalls häufig: „Bitte ehrlich, nicht höflich!“;
denn immerhin bringt (mir) de facto nur ehrliche Kritik etwas, bringt NUR diese uns weiter.

So erhält auch der/die mich nach meiner Meinung Fragende – soweit ich zur selbigen etwas zu sagen vermag – nicht zwangsweise eine, welche er/sie gerne hören würde, sondern – und davon kann er/sie ausgehen – eine Ehrliche. „Höflichkeitskomplimente“ sind folglich nicht das Meine; dafür ist von mir ausgesprochenes Kompliment bzw. Lob ehrlich und aufrichtig.

Und so bin ich – davon bin ich überzeugt -, wohl in den Augen einiger Zeitgenossen unbequem. Dabei spielt es in den Augen jener Verscheuklappten keine Rolle, daß ich nicht pauschal respektive „über einen Kamm schere“ sondern die Dinge de facto differenziert(!) betrachte. Es scheint simpler: Wer Fakten ausspricht, die nicht sein können, weil sie nicht sein dürfen, ist böse.

Folglich muß ich, weil ich Dinge (differenziert) beim Namen nenne, wohl in den Augen solcher Zeitgenosser „böse“ sein…  But, you know what, lads? I don’t give a fuck! Denn ich muß primär EINEM Menschen in die Augen schauen können, und das ist beim Rasieren.

 

Differenzierung (Metapher)

Ist eine Rasenfläche grün, so benenne ich ihre Farbe auch als „grün“; und hat sie einen Fleck von beispielsweise einem Fünftel der Fläche in der Farbe „violett“, so bezeichne ich nicht die ganze Rasenfläche als „violett“, sondern stelle fest, daß es sich um eine grüne Rasenfläche mit einem violetten Fleck in der Größe eines Fünftels der Fläche handelt.

Ich distanziere mich sowohl von denen, welche diese Rasenfläche in Gänze als „violett“ (verseucht) verkünden, als auch von denen, welche den violetten Farbanteil „etwas grüner“ reden wollen oder gar den violetten Fleck völlig negieren.

Bitte, benennt die Dinge, wie sie sind(!) …und beschönt/dementiert Unliebsames nicht, nur weil es möglicherweise Wasser auf die Mühlen irgendwelcher extremen Anderer gießen könnte – denn damit bekräftigt Ihr letztlich genau das und den Zulauf dort.
Hierzu lege ich jedem warm ans Herz, das etwas weiter unten empfohlene Buch zu Political Correctnesszu lesen, welches diese Mechanismen hervorragend sachlich analysiert und erklärt.

 

Rücksichtslosigkeit – Respektlosigkeit – Gewaltbereitschaft

Seit einigen Jahren verzeichne ich in der Gesellschaft unseres Landes eine stetig zunehmende Einstellungsänderung pro-Rücksichtslosigkeit, pro-Respektlosigkeit, pro-Gewaltbereitschaft. Bürger gegen Bürger. Bürger gegen die Polizei als Ordnungshüter.

Ob das Steuer beim derzeitigen Sinkflug zu diesem Zeitpunkt überhaupt noch herumgerissen werden kann, vermag ich nicht zu beantworten – jedoch bezweifle ich dies aufgrund meiner langjährigen Beobachtungen der Situationsentwicklung hinsichtlich der bisherig regierenden Parteien aktuell. Es geht nicht um „Angstmacherei“. Bullshit! Es hat anstelle von (Stammtisch)Populismus mit rein nüchternen Betrachtungen und meinen persönlichen Beobachtungen und Wahrnehmungen zu tun. Ob eine sich selbst aktuell als „Alternative“ bezeichnende Partei eine Änderung der Situation zu bewerkstelligen im Stande ist, vermag ich ebenfalls nicht zu beantworten.

Diese Zeilen haben auch nicht die Intention, sich für besagte „Alternative“ auszusprechen, sondern befassen sich lediglich – wie im vorherigen Absatz erwähnt – mit meinen Beobachtungen, Wahrnehmungen, Einstellungen und Gedanken zu diversen Dingen, Situationen und Zuständen und Entwicklungen.

 
Gesellschaft – kritikunfähiges „Mimimi“

In unserer Gesellschaft hat sich – nicht nur nach meinen eigenen Beobachtungen und Wahrnehmungen – eine Menge geändert. Zum Nachteil geändert.
So auch in puncto „Kritikfähigkeit“. Und eine Änderung immer mehr hin zu einer von Rücksichtslosigkeit, Respektlosigkeit und Egoismus geprägten kritikunfähigen „Mimimi-Gesellschaft“. Das beginnt mit Vorleben und (bereits der) „VERziehung“(!) ab Kleinstkindalter – über Kindergarten, Schule, Ausbildung, Studium etc. bis hin zum…. und ist zu einem wesentlichen Teil auch der Politik der regierenden Parteien der letzten ca. 25 Jahre geschuldet.

Ein „Mimimi“ in Bezug auf die auch aus der „Verziehung“ resultierende Unsitte, sich zwar gerne Gesetzesübertretungen, Regelbruch, Respektlosigkeit bis hin zu gar strafrechtlich relevanten Dingen zu erlauben bzw. herauszunehmen und sich dabei „cool“ vorkommend schulterklopfende Bestätigung (erhaschen) zu wollen, doch bei (anstehenden/erlebten) Konsequenzen jenes Handelns mit laut schreiendem Klagen und Jammern zu beginnen. Verantwortung tragen wollen für eigenes Handeln: Fehlanzeige.

Ein „Mimimi“ auch bezüglich eines zwar sehr gut (jedoch häufig unüberlegt) und gerne Austeilens, jedoch nicht einstecken können; nicht einmal berechtigte Reaktionen des Gegenübers auf das zuvor Ausgeteilte.

Nicht wenige haben unübersehbar (höchst bedauerlicherweise!) Kritikfähigkeit verlernt, und viele die Selbige offenkundig bereits über ein paar Generationen hinweg nicht einmal mehr GE-lernt (Elternhaus, Schule etc). Doch meine Beobachtungen (nebst regem Austausch) zum Thema „Änderung von der Erziehung zur Verziehung“ böten genügend Stoff für einen eigenständigen Artikel.

 

Rassismus – Fremdenfeindlichkeit  (in beiden Richtungen!)

1. Einen Menschen aufgrund seiner Haar- und/oder Hautfarbe anzupöbeln, zu beleidigen oder gar anzugreifen, ist inakzeptabel.

2. Sich als Bürger dieses Landes von Menschen mit Migrationshintergrund anpöbeln, beleidigen oder gar angreifen zu lassen, ist inakzeptabel.

 

Ich distanziere mich von Rassismus! Vom Wahren!

…und ebenso distanziere ich mich von Zeitgenossen, die den Begriff „Rassismus“ sinnwidrig (anklagend) mißbrauchen, egal, ob nun bewußt-gezielt böswillig oder lediglich ohne Sinn und Verstand einschaltend nachplappernd. Dieser Begriff wird – seit einigen Jahren stark zunehmend – fälschlicherweise wie sinnfrei und geradezu inflationär als Keule benutzt, um jedwede (auch berechtigte und sachliche) Kritik brutal zu erschlagen. Dies auch sehr gerne, wenn (selbst gegen reine Fakten) keine eigenen sachlichen Argumente zur Verfügung stehen. (Teilweise frage ich mich schon, ob diese Keulenschwinger ihren Kopf nur zum Haareschneiden haben. *SCNR*)

 

Ich distanziere mich vom (und von den) Extremen!

…politisch sowohl von den rechten Extremen, als auch von den Linken, wobei Letztgenannte nach meiner Wahrnehmung häufig mittlerweile offenkundig sogar so weit links sind, daß sie rechts außen wieder ankommen.

 

Integration – Meine Philosophie und Forderung

Zum Einen habe ich mich bereits seit langer Zeit selbst als Kosmopolit vorgestellt, zum Anderen schließt eine Selbstwahrnehmung als Weltbürger ein Anpassen und eine Integration nicht aus; nein, im Gegenteil(!): Wenn ich entscheide, in einer anderen Gesellschaft leben zu wollen, dann habe zunächst einmal ich die primäre Integrationspflicht! Und dann können im nächsten Zug die Menschen dieser Gesellschaft mich auch ihrerseits integrieren.

Ich spreche an dieser Stelle bewußt nicht von Land/Nation i. S. v. ″nationalistisch″, sondern von ″Gesellschaft″. Es ist also völlig irrelevant, ob es sich um Aserbaidschan, Japan, Kanada, Kenia, Griechenland, Bayern, Westfalen oder Friesland handelt. Zunächst einmal muß ich davon ausgehen, daß die dort entstandene und gewachsene Gesellschaft nicht gerade auf mich gewartet hat. Ich muß NICHT meine Persönlichkeit (vor mir) verleugnen und ″in die Tonne werfen″ – das kann niemand von mir erwarten! Doch ich muß schauen, wie die Menschen in dieser Gesellschaft ″ticken″. Und dann muß ich dort ″mit-ticken″.

Gepflogenheiten, Bräuche, Verhalten… Wenn ich mit dem Verhalten bzw. dem ″Ticken″ der Menschen in dieser Gesellschaft ein Problem habe, mich damit nicht identifizieren kann und mich unwohl fühle – das Gefühl habe, ich würde damit meine Persönlichkeit verlieren/verleugnen/verraten, dann bin ich an diesem Ort/Platz falsch und muss konsequenterweise nach einem anderen Ort Ausschau halten – wo Menschen leben, mit denen ich selbst unproblematischer ″ticken″ kann.

Wenn es sich beispielsweise um ein Dorf handelte, in welchem es üblich ist, bei der Freiwilligen Feuerwehr (aktives) Mitglied zu sein, dann werde ich mich anpassen. Wenn beispielsweise 2 mal jährlich eine (Müll-) Säuberung der Region durch die Bevölkerung durchgeführt wird, werde ich mich dort engagiert anschließen. An Vorschriften und Gesetze des Landes bzw. der Gesellschaft habe ich mich eh zu richten! Dies mögen für den Ein oder Anderen lapidare Beispiele sein, doch stehen sie letztlich für eine prinzipielle Grundeinstellung nebst Verhalten.

Wenn die Menschen an diesem Ort eine andere Sprache sprechen, dann werde ich alles daran setzen, diese Sprache schnellstens zu lernen und zu beherrschen! Ich signalisiere damit zudem unter anderem mein ernsthaftes Interesse an einer Integration – und an Mentalität und Kultur der Gesellschaft, welche sich wiederum über Sprache äußert.

Das habe ich für meinen Teil immer selbst dann so gehalten, wenn ich lediglich für die Dauer eines oder mehrerer Urlaube eine andere Gesellschaft auf- bzw. besuchte. Und es brachte mir nur Vorteile. Ich wurde entsprechend empfangen und habe Dinge erlebt und bekommen, die mir sonst nicht zuteil geworden wären.

Ein bekanntes Sprichwort lautet: ″Wie Du kommst gegangen, so wirst Du empfangen″ –
und dies gilt für ALLE Gesellschaften auf diesem Planeten.

Wenn ein solches Selbstverständnis von Menschen nicht mitgebracht wird, die in eine andere Gesellschaft kommen, so hat es von der Gesellschaft eingefordert zu werden. Konsequent! Wer sich nicht anpaßt, wer aggressiv auftritt und gar kriminell wird, hat entsprechend bestraft oder  je nach Schwere und/oder Wiederholung das Gastrecht verwirkt und auch gegangen zu werden. Ich spreche nicht von Fremdenfeindlichkeit, sondern von einem gesunden Selbstbewußtsein einer Gesellschaft.

 

Was ist falsch?

Eine Vogel-Strauß-Taktik (z. B. aus falsch verstandener und sinnfrei überzogener Political Correctness), ein Verschweigen, Herabspielen, Beschönigen, Dementieren, Negieren von beklagungswürdiger Zustände und Verhaltensweisen – und sei es auch nur, um nicht Gefahr zu laufen, damit möglicherweise Wasser auf die Mühlen irgendwelcher „politisch Rechten“ zu gießen, ist das Falscheste, was eine Gesellschaft tun kann. Sie gibt sich damit immer mehr selbst auf.

 

„Political Correctness“

Zum Thema mißverstandener und übertriebener wie sinnfreier „Political Correctness“ empfehle ich gerne jedem, folgendes Buch zu lesen:

Es war doch gut gemeint: Wie Political Correctness unsere freiheitliche Gesellschaft zerstört
Autoren: Daniel Ullrich und Sarah Diefenbach
ISBN-10:  3742303422;
ISBN-13:  978- 3742303424
https://www.amazon.de/war-doch-gut-gemeint-freiheitliche/dp/3742303422

Soweit erstmal für heute – das Wort zum Sonntag.


Update 03.04.2018:
Weitere Buchempfehlungen:
http://patmurphy.de/blog/buchempfehlungen/

.

Buchempfehlungen

 

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Schadprogramm/Malware, getarnt als DHL-Mitteilung …in schlecht geschriebenem Deutsch.

Im Internet tummelt sich der Querschnitt der Gesellschaft. Dies impliziert
somit auch kriminelle und sonstig gestörte Subjekte, welche Böses im Schilde
führen. Man sollte zwar nun diesbezüglich nicht paranoid werden, doch eine
gesunde Skepsis hat bekanntlich noch niemandem geschadet.

So sind beispielsweise auf den ersten Blick seriös anmutende Emails von
vorgeblich seriösen – jedoch vorgetäuschten – Absendern (#fake) immer
wieder gerne genommen. Ein aktuelles Beispiel:

„DHL Paket GmbH“

Schauen wir uns doch eine solche Email einmal genauer an:

Um diese recht „echt“ aussehen zu lassen, geben sich die Betrüger sogar
Mühe. So beinhaltet die Signatur (am Ende) der eingegangenen Email den
Namen, die Anschrift und die USt-IdNr. des Unternehmens sowie die aufge-
listeten Namen der Geschäftsführer – sowie sogar der Hinweis auf Handels-
registereintrag und Begriffe wie „Impressum“, Kontakt“, „Datenschutz“ nebst
Copyright-Hinweis. Auch der Text wirkt auf den (aller)ersten Blick echt,
doch eben auch nicht weiter. Man sollte genau hinschauen und lesen:

Die Anrede lautet

Guten Tag [–Empfänger-Email-Adresse–]

…beinhaltet also keine persönliche Anrede.

So weit, so gut. Weiter im Text:

Ihr Paket id40701877 ist empfangsbereit.

Diese e-mail ist eine Mitteilung für die Ankunft.
Lieferung durch den Absender gezahlt.
Die Hohe der Versicherungspaket euro 2.470.

Um das Sendung zu bekommen , bitte drucken Sie das angehangte Dokument und prasentieren Sie in einem Lagerhaus.
===
Herzliche Grüßee
Ihr DHL Team

Jedem sollte klar sein, daß ein Unternehmen wie die DHL niemals einen
solch fehlergespickten Text versenden würde. Also zumindest hoffe ich das. 😉

Auch beim Betreff („Subject“) gaben sich diese Zeitgenossen nun
erstaunlich wenig Mühe zum Nachdenken, oder es mangelt schlicht
an ausreichender Hirnnutzungsfähigkeit (und Sprachkenntnissen):

Ihre Paket ist am lager.

Ein Blick auf den Absender ist immer aufschlußreich und sorgt im
vorliegenden Fall für Amüsement:

„Paket!“

Die dazugehörige Absender-Adresse ist mit

dhl-direct@paket.de

angegeben. Es sei darauf hingewiesen, daß man in den Konteneinstellungen
der Email-Programme jede x-beliebige Email-Adresse als Absenderadresse
eingeben kann. Somit ist diese kein Garant für die Echtheit. Aufschluß
kann da ein Blick hinter die Kulissen bieten, nämlich in den Quelltext
der Nachricht. Beim Email-Client Thunderbird geht das bequem mit der Tastenkombination STRG+U. (Hier Möglichkeiten anderer Programme).

In der vorliegenden Mail ist nun unter „Reply-To“ (also die Adresse, an welche normalerweise eine Antwortmail möglich sein sollte) eine abweichende Email-
Adresse zu finden:

online@dhl.de

In den Zeilen/Abschnitten, welche mit „Received:“ beginnen, läßt sich erkennen,
über welchen Server die Mail tatsächlich eingeliefert wurde:

Received: from 5.45.75.230 ([41.202.166.124])
(authenticated bits=0)
by mail.sanjorgecc.com.mx with ESMTP id u679r2Q4008349-u679r2Q7008349
for []; Thu, 7 Jul 2016 04:53:15 -0500

Die Domain „sanjorgecc.com.mx“ verweist auf einen Server/Absender in Mexiko.
Mal sehen, wer dahinter steckt… Wer nun nicht unter Linux bequem per Konsole
bzw. Terminal eine whois-Abfrage starten kann, hat z. B. die Möglichkeit, dies browsergestützt über die Domain https://www.whois.net zu tun.

Und voilà, es zeigt sich als Domainbesitzer:

Registrant:
Name: Divisas San Jorge Casa de Cambio S.A. de C.V.
City: Monterrey
State: Nuevo Leon
Country: Mexico

…deren Server für die angebliche DHL-Mail offensichtlich mißbraucht wurde.

Es ist ratsam, Anhänge aus solchen Emails in eigenem Interesse in keinem Falle
zu öffnen, selbst nicht aus Neugier.

Ferner empfehle ich, aus Sicherheitsgründen in Email-Programmen anstatt der
Ansicht HTML die Einstellung Plain Text vorzuziehen. Das mag dem Ein oder
Anderen (Unwissenden) anfänglich weniger bunt erscheinen, doch war und ist
Email ein rein textbasierter Dienst im Internet. Hier interessante Artikel zu
HTML und Reintext (plain text):
http://www.vollmar.ch/nohtml.html
https://mac-service-koeln.de/htmlemail.html

Übrigens, Tipp am Rande: Mehrere Email-Adressen nutzen:
Wer eine eigene Domain besitzt, hat auch die Möglichkeit, für unterschiedliche
Belange unterschiedliche Emailadressen als Weiterleitungs-Adressen (auf das
eigentliche Email-Konto) einzurichten und zu nutzen. So ist auf den ersten Blick
bei Eingang bereits erkennbar, ob die Thematik zu der Email-Adresse paßt.

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Wayfaring Stranger

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Me too. Ich auch

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Heute Abend, 20:15 Uhr: Toto & Harry in Australien

Toto & Harry – Die Kultcops im Ausland
Heute: Australien
Um 20:15 Uhr, auf Kabel eins.

Kommentarsprecher: meinereiner

www.kabeleins.de/tv/toto-harry-die-kult-cops-im-ausland/episoden/australien

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