CELTIC LIFE

Int. Musical-/Tanztheaterproduktion

Regie/Choreographie/Story: Maria McAteer. Copyright Deutsche Storyversion: Pat S. Murphy

Der Druide

"Tadgh" (gesprochen: "Taik") der Druide erscheint immer wieder irgendwo, um das
Publikum am roten Faden in Poesie und Prosa - teils episch, teils dramatisch - durch
die Story zu führen.

Die Story

...basiert auf keltischer Mythologie um Eochaidh, Etain und Midir, wonach in der hier von Maria McAteer vorliegenden Storyversion Eochaidh, König von Tara mit Etain verheiratet ist. Diese hat ihr Gedächtnis verloren - ahnt allerdings, daß da noch irgendein Anderer einen Platz in ihrem Herzen hat. Auch Eochaidh spürt irgendwie, dass Etains Liebe nicht wirklich ihm gehört. Eines Tages taucht Midir in Tara auf (selbst König, ein Göttersohn und ehedem mit Etain verheiratet). Eochaidh erscheint mit Gefolge, den Eindringling zunächst einmal revierverteidigend und imponiergehabend zu beeindrucken. Doch dieser Midir gibt sich sehr freundlich; er sei nicht zum Kampfe da, habe nur ein Schachbrett dabei - und fordert dann Eochaidh zum Spiel. Dieser - bislang unbesiegt - verkündet in Arroganz schwimmend, es sei für Midir eine Ehre, gegen ihn zu verlieren. Der davon unbeeindruckte Midir fragt, was sein Preis sei, so denn er gewänne. König Eochaidh, von sich und seinem Spiele eingenommen, bricht in schallendes Gelächter aus. Sollte Midir (welches geradezu unmöglich!) gewinnen, so könne er haben, was immer er verlange. Die Überraschung: der Fremde gewinnt das Spiel, fordert aber keinen Preis, sondern verneigt sich und verschwindet im Dunkel der Nacht. Im Schatten eines Baumes steht Etain und erkennt in Midir den, dem ihr Herz gehört. Nach einem Jahr befiehlt Eochaidh - erleichtert, da Midir sich nicht mehr gemeldet - ein Fest mit Musik und Tanz zum Danke der Götter für dies Land und (natürlich!) zur Huldigung und Preisung des Königspaares. Mitten im schönen Fest: ein lauter Knall, dann ist alles still und ein aus dem Nichts aufgetauchter Fremder verkündet, er sei gekommen, seinen Preis zu holen: Midir. Der völlig überraschte wie verärgerte Eochaidh darf sein Gesicht nicht verlieren. Midir solle - mit seinem Segen - nehmen, was er wolle. Dieser fordert, Etains Lippen zu küssen um das frei zulassen, was in ihrem Herzen stecke. Etain erscheint, und mit dem Kuß entschweben beide als Schwäne in den purpurfarbenen Himmel; Eochaidh sucht sein Weib. [Ende des 1. Aktes]

Mit Beginn des 2. Aktes sitzt das verliebte Paar an den Causeway Rocks in romantischer Stimmung, abgerundet von Wassernymphen und dem Meeresgott Manannan. Die Reise führt die Beiden dann über das Meer nach Schottland. Dort werden sie in den Highlands bereits von anderen Kelten erwartet, welche angereist sind aus allen Teilen der Erde. Es wird gefeiert. Szenenwechsel: Über tosende Meere, begleitet von Donnern und Blitzen reist der wütende Eochaidh nach Schottland, seine Etain zurückzuholen und Midir zu vernichten. In den Highlands kommt es zum "Showdown", als er diesen gefunden hat. Sie dreschen mit Schwertern aufeinander ein. Funken sprühen. Und wiederum gewinnt Midir. Er tötet Eochaidh jedoch nicht, sondern bietet ihm an, Etain mitzunehmen, so er denn seine Liebe zu ihr unter Beweis stellen könne. Dazu müsse er sie unter sieben mit Schwanenmasken verhüllt tanzenden Jungfrauen erkennen. Die Sieben werden von einer Vertrauten hereingeführt; alle gleich in Kleidung, Grazie und Schwanenmaske. Sie umtanzen, frohlocken und umwerben den verwirrten Eochaidh, der dann trotz Meeressalz in den übermüdeten Augen zielstrebig auf seine Etain zugeht. Als er ihr die Maske vom Gesicht zieht, schauen ihn ganz verliebte Augen an, und glücklich zieht er mit der Frau von dannen. Das Blatt hat sich erneut gewendet, und der vorher so sehr überzeugte göttliche Midir heult und jammert dieses Mal. Mitten in sein Lamentieren bei den Göttern erscheint dann die (zuvor die Jungfrauen hineinführende) verschleierte Vertraute, geht zu ihm, umarmt ihn und trocknet seine Tränen. Sie schaut ihm tief in die Augen – und er erkennt plötzlich durch ihre Schleier: es ist Etain...

Die Produzenten ehedem auf www.celtic-life.de über CELTIC LIFE

"In atemberaubenden Szenen aus Licht, Klang und Bewegung sehen Sie auf der Bühne eine ergreifende Geschichte aus der Frühzeit des keltischen Lebens in Irland und Schottland. Von mehr als 20 professionellen Akteuren in Szene gesetzt erwartet Sie ein Multimedia-Ereignis par excellence! Ein Druide entführt Sie in eine Welt der Mythen, und eine excellente irisch-schottische Band erschafft den musikalischen Boden auf dem die Tänzer ihren Tanzzauber auf Sie wirken lassen. Begleitet von Dudelsackspielern wird ein Highländer-Schwertkampf vor grandioser Kulisse ausgetragen."

Die Presse über CELTIC LIFE

  • Inselmusiksommer Lübben

    "Der mächtige Druide entfaltete vor dem staunenden Publikum ein funkelndes Panorama der Geschichte keltischer Kultur, ihrer Musik und Tänzen. In der Show wurden die Sagen der Insel beleuchtet. Mit einer Stimme, die einem Schauer über den Rücken jagte erzählte er die Sage. Zeitweilig zuckten Blitze auf, Feuerfontänen schossen empor, das Publikum hielt den Atem an..."  [mehr]


  • Luene-Info /Lüneburg

    "Ein Ereignis par excellence... "TARA", das Zentrum des irischen König-reichs, war Spielplatz der gleichnamigen Sage, bei der Pat Murphy als Druide Tadgh durch das Programm führte, während Craig Herbertson mit Gitarre und Gesang begeisterte, um nur einige der Solisten zu nennen..."  [mehr]


  • Fränkische Nachrichten

    ""Nun gehet und suchet euer Glück und eure Liebe" gab der Druide Tadgh (Pat Murphy) den Besuchern in der Stadthalle Lauda am Ende mit auf den Nachhauseweg..."  [mehr]

Tourdaten (Auszug)

  • Augustusburg
  • Zürich
  • Hamburg
  • Kempten i. Allgäu
  • Dresden
  • Sylt
  • Mönchengladbach
  • Cuxhaven
  • Leipzig
  • Ulm
  • Hannover
  • Düsseldorf

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