…der Sprecher

Seit 1994 bin ich als Sprecher mit verschiedenen Arbeitsbereichen (Hörspiel, Werbung (TV/Radio), Synchron, Trailer, Games/Comicstimmen, Dokumentation/Feature, Satire/Comedy, Imitationen, Voice-overs „On-Screen“ / Motion Capturing etc.) tätig und konnte seitdem viele Erfahrungen sammeln und bei sehr interessanten Produktionen mitwirken. Zu den Highlights der jüngsten Vergangenheit zähle ich sicherlich auch meine Mitwirkung in der „Harald Schmidt-Show“ seit 2009.

Bei meiner Tätigkeit als Sprecher sind auch immer wieder Kombinationen der einzelnen Genres seitens meiner Auftraggeber gefragt, wie z. B. Imitationen oder Dialekte/Akzente in Werbespots, die Rolle eines „trockenen Ansagers“ in einem Computerspiel, etc.

Bisherige Kritiken, Auftraggeber, Produzenten und Projektpartner heben mein breites sprachliches Spektrum und den breiten Einsatzbereich meiner Stimme hervor. Der Leser dieser Zeilen mag sich jedoch anhand meiner Hörproben gerne selbst einen eigenen Eindruck verschaffen.

Wenngleich ich das Schlüpfen in Rollen und deren Verlebendigung liebe, so ist es mir wichtig und macht es mir auch großen Spaß, sachliche Texte so zu vermitteln, daß sie vom potentiellen Zuhörer auch inhaltlich gut verstanden werden können. Hier gehört es ebenso zu meinem Berufsverständnis, meine Auftraggeber auf mir etwaig auffallende Unstimmigkeiten im Text hinzuweisen und entsprechende Vorschläge zu unterbreiten (z. B. auch für Sätze, die aufgrund Länge und Verschachteltung vom Adressaten zwar noch als ‚gelesen‘, jedoch ‚gehört‘ nicht mehr (gut) nachvollziehbar sind; sofern mittels Zäsuren nicht mehr kompensierbar).

Doch auch das immer neue Kennenlernen von Menschen, die Flexibilität, das gemeinsame Ausloten der Kundenwünsche hinsichtlich ihrer – mehr oder weniger konkreten – Vorstellungen von Stimme, Haltung und Duktus sowie deren letztliche Umsetzung gehört für mich dazu, macht mir Freude und bietet mir immer wieder neue Herausforderungen.

Die uneingeschränkte Zufriedenheit meiner Auftraggeber ist mir wichtig, nein, eine Priorität(!), (ein „Kompromißgefühl“ dagegen unakzeptabel und ein Greuel). Und nur dann, wenn Toningenieur/Kunde/Regisseur/Redakteur/etc mit dem Ergebnis glücklich sind, bin auch ich es.

So sehe ich auch den vielen weiteren bzw. künftigen Herausforderungen und Begegnungen mit Spannung und Freude entgegen und bin froh und dankbar, in diesem Beruf arbeiten zu dürfen.

 

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