Gesellschaft, Politik, Kriminalität, Sicherheit, Integration – etc

Zuerst einmal… ich bin böse.

…also, zumindest gehe ich einmal davon aus, in den Augen einiger Zeitgenossen böse zu sein. Warum? Weil ich nicht nur Positives in Worte fasse, sondern auch Negatives – oder anders formuliert: kommuniziere ich generell nicht nur was mir ge-, sondern auch, was mir mißfällt.

„Kritik“ im Generellen ist entgegen einer mir häufig im Leben begegneten Missinterpretation nicht per se negativ; sie kann genauso positiv sein – und
im besten Falle ist sie konstruktiv.

Doch ungeachtet dieser drei Möglichkeiten sollte sie in jedem Falle immer ehrlich sein!

So lautet beispielsweise auch eine meiner eigenen Aufforderungen in puncto Kritik an mir und meiner (auch künstlerischen) Arbeit ebenfalls häufig: „Bitte ehrlich, nicht höflich!“;
denn immerhin bringt (mir) de facto nur ehrliche Kritik etwas, bringt NUR diese uns weiter.

So erhält auch der/die mich nach meiner Meinung Fragende – soweit ich zur selbigen etwas zu sagen vermag – nicht zwangsweise eine, welche er/sie gerne hören würde, sondern – und davon kann er/sie ausgehen – eine Ehrliche. „Höflichkeitskomplimente“ sind folglich nicht das Meine; dafür ist von mir ausgesprochenes Kompliment bzw. Lob ehrlich und aufrichtig.

Und so bin ich – davon bin ich überzeugt -, wohl in den Augen einiger Zeitgenossen unbequem. Dabei spielt es in den Augen jener Verscheuklappten keine Rolle, daß ich nicht pauschal respektive „über einen Kamm schere“ sondern die Dinge de facto differenziert(!) betrachte. Es scheint simpler: Wer Fakten ausspricht, die nicht sein können, weil sie nicht sein dürfen, ist böse.

Folglich muß ich, weil ich Dinge (differenziert) beim Namen nenne, wohl in den Augen solcher Zeitgenossen „böse“ sein…  But, you know what, lads? I don’t give a fuck! Denn ich muß primär EINEM Menschen in die Augen schauen können, und das ist beim Rasieren.

 

Differenzierung (Metapher)

Ist eine Rasenfläche grün, so benenne ich ihre Farbe auch als „grün“; und hat sie einen Fleck von beispielsweise einem Fünftel der Fläche in der Farbe „violett“, so bezeichne ich nicht die ganze Rasenfläche als „violett“, sondern stelle fest, daß es sich um eine grüne Rasenfläche mit einem violetten Fleck in der Größe eines Fünftels der Fläche handelt.

Ich distanziere mich sowohl von denen, welche diese Rasenfläche in Gänze als „violett“ (verseucht) verkünden, als auch von denen, welche den violetten Farbanteil „etwas grüner“ reden wollen oder gar den violetten Fleck völlig negieren.

Bitte, benennt die Dinge, wie sie sind(!) …und beschönt/dementiert Unliebsames nicht, nur weil es möglicherweise Wasser auf die Mühlen irgendwelcher extremen Anderer gießen könnte – denn damit bekräftigt Ihr letztlich genau das und den Zulauf dort.
Hierzu lege ich jedem warm ans Herz, das etwas weiter unten empfohlene Buch zu Political Correctnesszu lesen, welches diese Mechanismen hervorragend sachlich analysiert und erklärt.

 

Rücksichtslosigkeit – Respektlosigkeit – Gewaltbereitschaft

Seit einigen Jahren verzeichne ich in der Gesellschaft unseres Landes eine stetig zunehmende Einstellungsänderung pro-Rücksichtslosigkeit, pro-Respektlosigkeit, pro-Gewaltbereitschaft. Bürger gegen Bürger. Bürger gegen die Polizei als Ordnungshüter.

Ob das Steuer beim derzeitigen Sinkflug zu diesem Zeitpunkt überhaupt noch herumgerissen werden kann, vermag ich nicht zu beantworten – jedoch bezweifle ich dies aufgrund meiner langjährigen Beobachtungen der Situationsentwicklung hinsichtlich der bisherig regierenden Parteien aktuell. Es geht nicht um „Angstmacherei“. Bullshit! Es hat anstelle von (Stammtisch)Populismus mit rein nüchternen Betrachtungen und meinen persönlichen Beobachtungen und Wahrnehmungen zu tun. Ob eine sich selbst aktuell als „Alternative“ bezeichnende Partei eine Änderung der Situation zu bewerkstelligen im Stande ist, vermag ich ebenfalls nicht zu beantworten.

Diese Zeilen haben auch nicht die Intention, sich für besagte „Alternative“ auszusprechen, sondern befassen sich lediglich – wie im vorherigen Absatz erwähnt – mit meinen Beobachtungen, Wahrnehmungen, Einstellungen und Gedanken zu diversen Dingen, Situationen und Zuständen und Entwicklungen.

 
Gesellschaft – kritikunfähiges „Mimimi“

In unserer Gesellschaft hat sich – nicht nur nach meinen eigenen Beobachtungen und Wahrnehmungen – eine Menge geändert. Zum Nachteil geändert.
So auch in puncto „Kritikfähigkeit“. Und eine Änderung immer mehr hin zu einer von Rücksichtslosigkeit, Respektlosigkeit und Egoismus geprägten kritikunfähigen „Mimimi-Gesellschaft“. Das beginnt mit Vorleben und (bereits der) „VERziehung“(!) ab Kleinstkindalter – über Kindergarten, Schule, Ausbildung, Studium etc. bis hin zum…. und ist zu einem wesentlichen Teil auch der Politik der regierenden Parteien der letzten ca. 25 Jahre geschuldet.

Ein „Mimimi“ in Bezug auf die auch aus der „Verziehung“ resultierende Unsitte, sich zwar gerne Gesetzesübertretungen, Regelbruch, Respektlosigkeit bis hin zu gar strafrechtlich relevanten Dingen zu erlauben bzw. herauszunehmen und sich dabei „cool“ vorkommend schulterklopfende Bestätigung (erhaschen) zu wollen, doch bei (anstehenden/erlebten) Konsequenzen jenes Handelns mit laut schreiendem Klagen und Jammern zu beginnen. Verantwortung tragen wollen für eigenes Handeln: Fehlanzeige.

Ein „Mimimi“ auch bezüglich eines zwar sehr gut (jedoch häufig unüberlegt) und gerne Austeilens, jedoch nicht einstecken können; nicht einmal berechtigte Reaktionen des Gegenübers auf das zuvor Ausgeteilte.

Nicht wenige haben unübersehbar (höchst bedauerlicherweise!) Kritikfähigkeit verlernt, und viele die Selbige offenkundig bereits über ein paar Generationen hinweg nicht einmal mehr GE-lernt (Elternhaus, Schule etc). Doch meine Beobachtungen (nebst regem Austausch) zum Thema „Änderung von der Erziehung zur Verziehung“ böten genügend Stoff für einen eigenständigen Artikel.

 

Rassismus – Fremdenfeindlichkeit  (in beiden Richtungen!)

1. Einen Menschen aufgrund seiner Haar- und/oder Hautfarbe anzupöbeln, zu beleidigen oder gar anzugreifen, ist inakzeptabel.

2. Sich als Bürger dieses Landes von Menschen mit Migrationshintergrund anpöbeln, beleidigen oder gar angreifen zu lassen, ist inakzeptabel.

 

Ich distanziere mich von Rassismus! Vom Wahren!

…und ebenso distanziere ich mich von Zeitgenossen, die den Begriff „Rassismus“ sinnwidrig (anklagend) mißbrauchen, egal, ob nun bewußt-gezielt böswillig oder lediglich ohne Sinn und Verstand einschaltend nachplappernd. Dieser Begriff wird – seit einigen Jahren stark zunehmend – fälschlicherweise wie sinnfrei und geradezu inflationär als Keule benutzt, um jedwede (auch berechtigte und sachliche) Kritik brutal zu erschlagen. Dies auch sehr gerne, wenn (selbst gegen reine Fakten) keine eigenen sachlichen Argumente zur Verfügung stehen. (Teilweise frage ich mich schon, ob diese Keulenschwinger ihren Kopf nur zum Haareschneiden haben. *SCNR*)

 

Ich distanziere mich vom (und von den) Extremen!

…politisch sowohl von den rechten Extremen, als auch von den Linken, wobei Letztgenannte nach meiner Wahrnehmung häufig mittlerweile offenkundig sogar so weit links sind, daß sie rechts außen wieder ankommen.

 

Integration – Meine Philosophie und Forderung

Zum Einen habe ich mich bereits seit langer Zeit selbst als Kosmopolit vorgestellt, zum Anderen schließt eine Selbstwahrnehmung als Weltbürger ein Anpassen und eine Integration nicht aus; nein, im Gegenteil(!): Wenn ich entscheide, in einer anderen Gesellschaft leben zu wollen, dann habe zunächst einmal ich die primäre Integrationspflicht! Und dann können im nächsten Zug die Menschen dieser Gesellschaft mich auch ihrerseits integrieren.

Ich spreche an dieser Stelle bewußt nicht von Land/Nation i. S. v. ″nationalistisch″, sondern von ″Gesellschaft″. Es ist also völlig irrelevant, ob es sich um Aserbaidschan, Japan, Kanada, Kenia, Griechenland, Bayern, Westfalen oder Friesland handelt. Zunächst einmal muß ich davon ausgehen, daß die dort entstandene und gewachsene Gesellschaft nicht gerade auf mich gewartet hat. Ich muß NICHT meine Persönlichkeit (vor mir) verleugnen und ″in die Tonne werfen″ – das kann niemand von mir erwarten! Doch ich muß schauen, wie die Menschen in dieser Gesellschaft ″ticken″. Und dann muß ich dort ″mit-ticken″.

Gepflogenheiten, Bräuche, Verhalten… Wenn ich mit dem Verhalten bzw. dem ″Ticken″ der Menschen in dieser Gesellschaft ein Problem habe, mich damit nicht identifizieren kann und mich unwohl fühle – das Gefühl habe, ich würde damit meine Persönlichkeit verlieren/verleugnen/verraten, dann bin ich an diesem Ort/Platz falsch und muss konsequenterweise nach einem anderen Ort Ausschau halten – wo Menschen leben, mit denen ich selbst unproblematischer ″ticken″ kann.

Wenn es sich beispielsweise um ein Dorf handelte, in welchem es üblich ist, bei der Freiwilligen Feuerwehr (aktives) Mitglied zu sein, dann werde ich mich anpassen. Wenn beispielsweise 2 mal jährlich eine (Müll-) Säuberung der Region durch die Bevölkerung durchgeführt wird, werde ich mich dort engagiert anschließen. An Vorschriften und Gesetze des Landes bzw. der Gesellschaft habe ich mich eh zu richten! Dies mögen für den Ein oder Anderen lapidare Beispiele sein, doch stehen sie letztlich für eine prinzipielle Grundeinstellung nebst Verhalten.

Wenn die Menschen an diesem Ort eine andere Sprache sprechen, dann werde ich alles daran setzen, diese Sprache schnellstens zu lernen und zu beherrschen! Ich signalisiere damit zudem unter anderem mein ernsthaftes Interesse an einer Integration – und an Mentalität und Kultur der Gesellschaft, welche sich wiederum über Sprache äußert.

Das habe ich für meinen Teil immer selbst dann so gehalten, wenn ich lediglich für die Dauer eines oder mehrerer Urlaube eine andere Gesellschaft auf- bzw. besuchte. Und es brachte mir nur Vorteile. Ich wurde entsprechend empfangen und habe Dinge erlebt und bekommen, die mir sonst nicht zuteil geworden wären.

Ein bekanntes Sprichwort lautet: ″Wie Du kommst gegangen, so wirst Du empfangen″ –
und dies gilt für ALLE Gesellschaften auf diesem Planeten.

Wenn ein solches Selbstverständnis von Menschen nicht mitgebracht wird, die in eine andere Gesellschaft kommen, so hat es von der Gesellschaft eingefordert zu werden. Konsequent! Wer sich nicht anpaßt, wer aggressiv auftritt und gar kriminell wird, hat entsprechend bestraft oder  je nach Schwere und/oder Wiederholung das Gastrecht verwirkt und auch gegangen zu werden. Ich spreche nicht von Fremdenfeindlichkeit, sondern von einem gesunden Selbstbewußtsein einer Gesellschaft.

 

Was ist falsch?

Eine Vogel-Strauß-Taktik (z. B. aus falsch verstandener und sinnfrei überzogener Political Correctness), ein Verschweigen, Herabspielen, Beschönigen, Dementieren, Negieren von beklagungswürdiger Zustände und Verhaltensweisen – und sei es auch nur, um nicht Gefahr zu laufen, damit möglicherweise Wasser auf die Mühlen irgendwelcher „politisch Rechten“ zu gießen, ist das Falscheste, was eine Gesellschaft tun kann. Sie gibt sich damit immer mehr selbst auf.

 

„Political Correctness“

Zum Thema mißverstandener und übertriebener wie sinnfreier „Political Correctness“ empfehle ich gerne jedem, folgendes Buch zu lesen:

Es war doch gut gemeint: Wie Political Correctness unsere freiheitliche Gesellschaft zerstört
Autoren: Daniel Ullrich und Sarah Diefenbach
ISBN-10:  3742303422;
ISBN-13:  978- 3742303424
https://www.amazon.de/war-doch-gut-gemeint-freiheitliche/dp/3742303422

Soweit erstmal für heute – das Wort zum Sonntag.


Update 03.04.2018:
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5 Antworten zu Gesellschaft, Politik, Kriminalität, Sicherheit, Integration – etc

  1. Yorck sagt:

    Mein lieber Pat,

    Das Statement könnte nicht nur von mir sein, nein ich unterschreibe es sogar ausdrücklich. Gesunder Menschenverstand muss frei sein von Ideologie und Dogmen, nicht aber von Idealismus im positiven Sinn.

  2. Eduard Tüske sagt:

    Ouweia, DAS soll BÖSE sein? Da ist ja meine Oma noch böser. Das sind Allgemeinplätze
    die selbst Moslems unterschreiben würden. (und drüber lachen)
    Denn zu Hause können die sich auch nicht benehmen wie Sau, da gibtz gleich ein paar in ner Fresse!
    Pat, du hinkst der aktuellen Situation, (Islamisierung) bei aller gutgemeinten Mahnung meilenweit hinterher. 6-setzensösöch!

  3. Vielen Dank für den Artikel, ich habe ihn gerne reblogged.

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